Wenn im März die warme Jahreszeit des Frühlings Einzug hält und neue Entwicklungen sowie Erneuerung ankündigt, begehen wir auch den Beginn des Women’s History Month. Dieser festliche Anlass würdigt die unzähligen Beiträge von Frauen im Laufe der Geschichte. Zu den größten Aufgaben des Lebens gehört die Mutterschaft – neues Leben mit Mitgefühl und Fürsorge zu nähren, verdient dauerhafte Anerkennung und Dankbarkeit.

Dieses Jahr haben wir das Vergnügen, uns mit Lorna Kelleher, einer begabten autodidaktischen Künstlerin aus Irland, über ihre Einblicke in die transformative Reise der Mutterschaft zu unterhalten. Indem sie offen über ihre Erfahrungen reflektiert, beleuchtet Lorna sowohl die Herausforderungen als auch die Belohnungen dieser tiefgreifenden Rolle.
Komplexe Gefühle
Lorna berichtet, dass sie nach der Geburt ihrer Kinder eine Vielzahl komplexer Gefühle empfand. Während die Fürsorge für ihre Kinder sie zutiefst erfüllt, kämpft sie auch mit unbegründeten Schuldgefühlen, wenn sie daran zweifelt, dass ihre Bemühungen jemals ausreichen. „Es hat mich gleichzeitig zum stärksten und schwächsten Menschen gemacht, der ich sein konnte“, sagt sie. Dabei ist sie sich der Gefühle bewusst, die von größter Freude bis zu tiefster Traurigkeit reichen und die Höhen und Tiefen ihrer Kinder begleiten.
Widerstandskraft
Mutterschaft fördert Widerstandskraft – eine Eigenschaft, die Lorna durch die Reflexion über die Unterstützung ihrer eigenen Mutter schätzen gelernt hat. „Ich weiß nicht, ob ich mich so wertgeschätzt und verstanden fühlen würde, wenn ich nicht selbst Mutter geworden wäre“, bemerkt sie. Zu sehen, wie ihre Mutter persönliche Schwierigkeiten übersteht und dabei ihr eigenes Wohlbefinden in den Vordergrund stellt, hilft Lorna, die Stärke einer Mutter zu begreifen.
Kunst als Selbstfürsorge und Verbindung
Kunst dient Lorna als Ventil, um Belastungen loszulassen, und als Verbindung zu ihren Kindern. Trost im kreativen Ausdruck zu finden, hilft ihr bei der Bewältigung. „Meine Kinder zeichnen auch gern“, sagt sie liebevoll. Sie hofft, dass Kunst zu einer lebenslangen gemeinsamen Leidenschaft wird, während sie zusammen in die Zukunft gehen. Lornas Erfahrung als Mutter hat ihr Leben zutiefst bereichert und zugleich ihre innere Stärke auf die Probe gestellt. Kunst nährt ihre Seele und bringt ihre Familie zusammen.
Diesen Monat feiern wir Mütter – jene fürsorglichen Menschen, die uns das Leben schenken und uns mit bedingungsloser Fürsorge umgeben, auch wenn diese Aufgabe nicht das Frausein definiert. Jede Frau verdient es, sich für das, was sie ist, selbstbestimmt zu fühlen.